Auf hugenottischen Spuren

16.05.2023

Eine neue Themenspur durch die Dauerausstellungen geht der Geschichte der Hugenottinnen und Hugenotten in Bern nach. QR-Codes kennzeichnen ausgewählte Exponate der hugenottischen Geschichte und ergänzen diese mit Bildern und Hintergrundwissen. Die QR-Codes verlinken auf die Website des Museums.

Den QR-Codes folgen und mehr über die hugenottische Geschichte erfahren. © Christine Moor, BHM

Ihre Flucht aus dem katholischen Frankreich führte zahlreiche Hugenottinnen und Hugenotten im 16. und 17. Jahrhundert nach Bern und in andere reformierte Gebiete der heutigen Schweiz. Ihre Ankunft, Niederlassung oder Weiterreise beeinflusste städtische, technologische und gesellschaftliche Entwicklungen nachhaltig: Der Umgang mit Geflüchteten stellte neue Fragen an die Regierung und die frühneuzeitliche Zivilgesellschaft. Gleichzeitig brachten die Zugewanderten modernstes handwerkliches und technologisches Wissen mit und begründeten damit ganze Wirtschaftszweige neu.

Objekte in den Ausstellungen sowie ergänzende Texte und Fotos auf der Website zeigen anhand von vier Themen einige der Spuren, die die Hugenottinnen und Hugenotten hinterliessen. Sie veranschaulichen, wie diese Flucht in Bern und der Schweiz nachhaltige Veränderungen bewirkte, die bis heute im Stadtbild sichtbar sind und Regionen wirtschaftlich prägen. Die hugenottische Geschichte öffnet nicht nur ein Fenster in die Vergangenheit, sondern lädt auch zur Auseinandersetzung mit aktuellen Migrationsfragen ein.

© Christine Moor, BHM
© Christine Moor, BHM
QR-Codes verlinken zum objektbezogenen Hintergrundwissen und zusätzlichen Bildern auf der Website des Museums. © Christine Moor, BHM

Realisation

Idee und Umsetzung wurden gemeinsam mit der «VIA-Stiftung – Auf den Spuren der Hugenotten und Waldenser» erarbeitet.