Geschichte des Bernischen Historischen Museums Museumsgeschichte aufbereitet

02.06.2025

Seit Juni bietet die Website Interessantes zur Geschichte des Museums. In neun Kapiteln sind Informationen zum Bau, zum Park, zu Ausstellungen und Depots greifbar. Eine Konstante zieht sich durch die über 130-jährige Geschichte des Museumsschlosses: Die Bedingungen sind für Ausstellungen nicht ideal.

Fassadenmosaik des Bieler Malers Léo-Paul Robert (1851–1923) über dem Haupteingang. © Bernisches Historisches Museum

Fotos, Architekturpläne, Publikationen und Archivalien aus dem Museumsarchiv wurden für die Erforschung der Geschichte der Institution zusammengetragen, geordnet und in der Datenbank MuseumPlus erfasst. Die Dokumente werden künftig bei Fragen zu den Sammlungen, der Provenienzforschung und insbesondere als Grundlage für die geplante Gesamterneuerung dienen. Gerade Fotos des Gebäudes werden hierfür unentbehrlich sein.

Seit mehr als einem Jahr widmet sich ein fünfköpfiges «Kompetenzteam BHM Geschichte» des Fachbereichs Sammlungen den Themen aus der Vergangenheit des Museums. Um die Museumsgeschichte zu vermitteln, machte das Team eine repräsentative Auswahl an Fotos und Plänen über die Museumswebsite zugänglich.

Der Altbau ist seit der Eröffnung 1894 immer wieder Veränderungen und Umbauten unterzogen worden. Zweimal wurde er erweitert, 1922 mit dem «Moser-Anbau» und 2009 mit dem modernen «Kubus». Das Problem der fehlenden Rundgänge für die dauerhaften Ausstellungen behoben beide Erweiterungen nicht. Interessant sind auch die nicht verwirklichten Bauprojekte: Einige davon hätten das Gesicht des Museums radikal verändert.

Nicht realisiertes Erweiterungsprojekt von 1944/45 des Bündner Architekten Martin Risch (1880–1961): radikal, aber hätte Rundgänge ermöglicht. © Bernisches Historisches Museum